Wirkliche Kraftsuppe

Eine Auswahl an leckerem Gemüse bietet die Grundlage für eine aromatische Suppe, die den Körper nicht nur mit Vitaminen sondern auch mit viel Energie versorgt!

Das macht sie zum perfekten Start in den Tag. Zudem zeigt die vegane Suppe eine entgiftende und entschlackende Wirkung auf den Körper, wie viele andere vegane Gerichte auch. Mit verschiedenem Wurzelgemüse wie Sellerie oder Pastinaken wird ein delikater Fond hergestellt, der später mit Gemüseeinlagen wie Brokkoli, Lauch und Karotten garniert und exquisiten Gewürzen veredelt wird.

 
Champignon-Creme-Sosse
 
Portionen

4 Liter Basenfond
Suppe für 4 Personen


Zutaten

Für den Basenfond

1 Zwiebel mit Schale
  + 1 Schale
300 g Wurzelgemüse (Sellerie, Karotte, Pastinake, Petersilienwurzel)
100 g Weißkraut (Weißkohl)
50 g Lauch
50 g Kohlrabi mit Schale
50 g Fenchel
5 l Kaltes Wasser
3 Lorbeerblätter
15 Wacholderbeeren
3 Nelken, ganz
3 Aroniabeeren, getrocknet
1/2 TL Koriander, ganz


Für die Kraftsuppe

8 g Shiitakepilze, getrocknet (Arche)
10 g Sengiri, (getrockneter Rettich) (Arche)
5 g Wakame-Algen, getrocknet (Arche)
750 ml Wasser
2 l Basenfond
2 Lorbeerblätter
100 g Karotte
100 g Pastinake
50 g Lauch
100 g Brokkoliröschen
50 g Naturtofu (Taifun)
2 EL Misopaste (Arche)
4 EL Sojasoße (Arche)
1 TL Ingwer, gerieben
2 EL Petersilie, fein gehackt (oder Schnittlauch, fein geschnitten)
2 EL Sesamöl (BioPlanéte)
 



Zubereitungszeit

Basenfond: 3 Stunden
Kraftsuppe: 1 Stunde, 30 Minuten Einweichzeit

Autor

Johann und Gabi Ebner

Buch

Vegan & basisch



Zubereitung

Basenfond

1. Zwiebel mit Schale in grobe Stücke schneiden, restliches Gemüse ebenfalls grob schneiden. Gemüse kann mit Schale verwendet werden – vorher gut waschen!

2. Gemüse zusammen mit 5 l kaltem Wasser in einen großen Topf geben, zusätzliche Zwiebelschale und alle Gewürze zugeben und bei kleiner Hitze, ohne Deckel 2 – 3 Stunden köcheln.
Abkühlen lassen und abseihen.

3. Den Fond kann man auch nur mit Gemüseschalen zubereiten: z.B. Zwiebel, Karotte, Sellerie, Kohlrabi usw., Brokkoli-, Weißkraut- oder Fenchelstrunk verwenden. So muß nichts weggeworfen werden und man hat im Handumdrehen einen kraftvollen basischen Fond.

Kraftsuppe

1. Algen, Rettich und Pilze mindestens 30 Minuten in 750ml kaltem Wasser einweichen oder über Nacht im Kühlschrank quellen lassen.

2. Zusammen mit dem Einweichwasser, den Lorbeerblättern und 2 l Basenfond in einen großen Topf geben und zugedeckt 40 Minuten kochen.

3. Karotte und Pastinake schälen, längs halbieren und in Scheiben schneiden. Zur Suppe geben und 5 Minuten weiterkochen. Dann Brokkoliröschen und Lauchstreifen zugeben; Tofu in Würfel schneiden, ebenfalls zugeben weitere 5 Minuten bei geringer Temperatur köcheln lassen.

4. Topf vom Herd nehmen. Shiitakepilze und Wakame-Algen herausnehmen, kleinschneiden und zurück in die Suppe geben. (Die Stängel der Pilze sollten nicht mit verwendet werden.)
Suppe mit Misopaste und Sojasoße würzen und abschmecken.

5. Geriebenen Ingwer zugeben, Suppe nochmal gut durchrühren, damit sich die Misopaste gut verteilt.
Vor dem Servieren Suppe nochmal 10 Minuten durchziehen lassen, mit frischen Kräutern bestreuen und mit einige Tropfen Sesamöl beträufeln.

Tipp

Im Kühlschrank ist die Suppe gut 3 Tage haltbar. Beim Erhitzen darauf achten, dass die Suppe nicht mehr kocht, damit wertvolle Inhaltsstoffe und die Fermentation nicht zerstört werden.

 

Wissenswert

Johann und Gabi Ebner bezeichnen die Suppe als wahre Kraft- und Gesundheitssuppe. Rettich und Pilze besitzen eine natürliche entgiftende und entschlackende Wirkung.
Morgens die Suppe genossen, versorgt sie den Körper mit den notwendigen Basen für den ganzen Tag.
Genau das Richtige für den Start in den Frühling!

 

 

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